Grundlagen der Beratung

Aus zahlreichen Untersuchungen ist mittlerweile bekannt, dass Kinder von krebskranken Eltern:

  • von den vielfältigen Belastungen durch die Erkrankung nicht abgeschirmt werden können, d.h. sie merken, wenn etwas nicht stimmt/ dass sich etwas verändert hat,
  • altersgerechte Informationen zur familiären Situation benötigen, um sich orientieren zu können,
  • Hilfestellungen von Seiten der Erwachsenen durch offene Kommunikation brauchen und die Ermutigung, Fragen zu stellen,
  • durch einen offenen Umgang mit der bedrohlichen Wirklichkeit weniger ihren Ängsten und diffusen Fantasien ausgeliefert sind,
  • ein erhöhtes Risiko haben, später eine psychische Störung zu entwickeln.

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Häufige Fragen von Eltern

Wenn Eltern von einer Krebserkrankung betroffen sind, denken sie auch darüber nach, wie ihr Kind/ihre Kinder diese schwierige Situation bewältigen.

Viele Eltern fragen sich z.B.:

  • Woran erkenne ich, ob meine Kinder Hilfe brauchen?
  • Welche Folgeerscheinungen kommen bei Kindern vor?
  • Was tun, wenn andere Kinder nicht mehr zu Besuch kommen?
  • Was tun, wenn die Kinder mit ihren Problemen nicht zu den Eltern kommen?
  • Wie geht man mit ungestellten Fragen um? (" Ich habe das Gefühl, mein Kind weiß genau was los ist, aber fragt nie.")

Unser Ziel ist es, Eltern in dieser Situation fachlich zu beraten und mit ihnen gemeinsam Antworten und Möglichkeiten zu finden, wie sie den für ihre Kinder und ihre Familie passenden Umgang mit der Erkrankung entwickeln können.
Besondere Schwerpunkte in der Beratung bieten wir für Familien mit Säuglingen und Kleinkindern sowie für Geschwisterkinder an.

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Ziel unser Beratung

Mit unserem Beratungsangebot möchten wir:

  • Eltern darin unterstützen, im Umgang mit ihrem Kind/ihren Kindern ein gutes Gefühl zu haben und Selbstvertrauen und Selbstsicherheit in ihre eigenen Fähigkeiten zu entwickeln,
  • Kinder darin unterstützen, Fragen zu klären, Ängste und Sorgen auszudrücken und sich auf Schwierigkeiten innerlich vorzubereiten,
  • Familien unterstützen, eine offene Kommunikation über die Krankheit und mit ihr einhergehende Belastungen zu pflegen.

Die Beratung ist präventiv ausgerichtet im Sinne einer seelischen Gesundheitsvorsorge für Kinder aller Altersstufen (0 bis 18 Jahre).

Wir berücksichtigen dabei entwicklungspsychologische Aspekte sowie Grundsätze der systemischen Familientherapie, entsprechend dem Hamburger COSIP-Beratungskonzept (Children of somatically ill parents), das am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf entwickelt wurde.

Zur stetigen Verbesserung der Patientenversorgung und Sicherung der Qualität unserer Arbeit wird das Beratungsprojekt wissenschaftlich begleitet.

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Hinweise zum Ablauf der Beratung

Sie können uns direkt per Telefon oder E-Mail kontaktieren oder Mitarbeiter auf der behandelnden Station bitten, uns zu informieren. Wir sprechen dann einen ersten Termin mit Ihnen ab:

1. Gespräch mit den Eltern.

Wenn Sie einverstanden sind, dann:

2. Gespräch einzeln mit jedem Kind.

Je nach weiterem Bedarf:

3. entweder Familiengespräche
    oder Elterngespräch
    oder Einzelgespräche mit einem Kind
    oder Gespräch mit den Geschwistern

4. Abschlussgespräch mit der ganzen Familie, bei weiterführendem therapeutischem Bedarf: Anbindung an die örtliche Versorgung bzw. Begleitung durch unsere Ambulanz (SPZ) möglich

Insgesamt 3-8 Termine, über einen Zeitraum von 2-6 Monaten, flexibel und individuell an Ihre Bedürfnisse angepasst. Auch kurzfristige Termine in Krisensituationen sind möglich.

Die Gespräche können in der behandelnden Klinik oder in der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Charité, CVK, stattfinden. Jüngere Kinder können während der Elterngespräche im Besucherkindergarten in der Charité, CVK, betreut werden. Gegebenenfalls sind Hausbesuche möglich.

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Kontakt: So erreichen Sie uns

Dr. Heike Weschenfelder

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Fachärztin, Forschung

Charité - Universitätsmedizin Berlin

CVK: Campus Virchow-Klinikum

CC 17: Frauen-, Kinder- und Jugendmedizin mit Perinatalzentrum und Humangenetik

Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters

Postadresse:

Augustenburger Platz 1

13353 Berlin

Campus- bzw. interne Geländeadresse:

Mittelallee 5A

t: +49 30 450 566 227

f: +49 30 450 566 923

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Dr. Dipl.-Psych. Peggy Dörr

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Psychologin, Forschung

Charité - Universitätsmedizin Berlin

CVK: Campus Virchow-Klinikum

CC 17: Frauen-, Kinder- und Jugendmedizin mit Perinatalzentrum und Humangenetik

Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters

Postadresse:

Augustenburger Platz 1

13353 Berlin

Campus- bzw. interne Geländeadresse:

Mittelallee 5A

t: +49 30 450 566 227

f: +49 30 450 566 923

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Dipl.-Psych. Daniel Führer

Foto Daniel Fuehrer SW 01

Psychologe, Forschung

Charité - Universitätsmedizin Berlin

CVK: Campus Virchow-Klinikum

CC 17: Frauen-, Kinder- und Jugendmedizin mit Perinatalzentrum und Humangenetik

Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters

Postadresse:

Augustenburger Platz 1

13353 Berlin

Campus- bzw. interne Geländeadresse:

Mittelallee 5A

t: +49 30 450 566 269

f: +49 30 450 566 923

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Dipl.-Psych. Anna-Lena Bierbaum

Foto Anna Lena Bierbaum

Psychologin, Forschung

Charité - Universitätsmedizin Berlin

CVK: Campus Virchow-Klinikum

CC 17: Frauen-, Kinder- und Jugendmedizin mit Perinatalzentrum und Humangenetik

Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters

Postadresse:

Augustenburger Platz 1

13353 Berlin

Campus- bzw. interne Geländeadresse:

Südring 1B

t: +49 30 450 666 445

f: +49 30 450 566 923

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Förderverein

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