Einfluss körperlicher Aktivität auf den Krankheitsverlauf bei Anorexia nervosa

Das von der Schweizerischen Anorexia Nervosa Stiftung geförderte Projekt untersucht den Einfluss der veränderten körperlichen Aktivität auf den Krankheitsverlauf bei jugendlichen und erwachsenen Patientinnen mit Anorexia nervosa.

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40 bis 80 Prozent der Anorexia-nervosa-Patientinnen weisen eine körperliche Hyperaktivität auf, die bekanntermaßen einen ungünstigen Einfluss auf den Erkrankungsverlauf nehmen kann. Während die gesteigerte Bewegung bei AN früher ausschließlich als Gewichtsreduktionsstrategie angesehen wurde, wissen wir heute, dass die Ursachen deutlich komplexer sind. Diskutiert werden z.B. biologische Einflussfaktoren wie eine endogene Regulation durch Hypoleptinämie oder Hypothermie, die unwillkürlich geschieht. Ziel der Studie ist es, die Ursachen und Auswirkungen der veränderten körperlichen Aktivität bei AN-Patientinnen besser zu verstehen, um zukünftig die Therapie auch unter Einbezug der körperlichen Bewegung zu verbessern.

Titel der Studie:

"Physical Activity Monitoring to predict Relapse Risk in Patients with Anorexia Nervosa"

Die Studie wird durch die Schweizerische Anorexia Nervosa Stiftung gefördert.

Projektleitung

Kooperationspartner

Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Psychosomatik, Campus Benjamin Franklin, CharitéUniversitätsmedizin Berlin:
PD Dr. Andreas Stengel
Dr. Tobias Hofmann
Dr. Ulf Elbelt
Prof. Matthias Rose