Kinder- und jugendpsychiatrischer Liaison- und Konsildienst

Bei Vorstellungen in der pädiatrischen Ersten Hilfe oder bei stationären Behandlungen in den Kinderkliniken ist eine konsiliarische kinder- und jugendpsychiatrische Diagnostik und Behandlung möglich. In enger Zusammenarbeit mit den Kinderärzten eine weiterführende standardisierte kinder- und jugendpsychiatrische Mitbehandlung erfolgen.

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Liaison- und Konsildienst der Kinder- und Jugendpsychiatrie

Bei Vorstellungen in der pädiatrischen Ersten Hilfe oder bei stationären Behandlungen in den Kinderkliniken ist eine konsiliarische kinder- und jugendpsychiatrische Diagnostik und Behandlung möglich. Dies gilt für alle Patienten mit akuten und chronischen somatischen Erkrankungen und dadurch bedingten psychischen Schwierigkeiten.

Zusätzlich kann bei psychischen Auffälligkeiten wie z. B. Depression, Angst, Zwängen sowie Hyperkinetisches Syndrom und Autismus eine konsiliarische diagnostische Einschätzung erfolgen.

In enger Zusammenarbeit mit den Kinderärzten erfolgt bei Anorexie regelhaft eine weiterführende standardisierte kinder- und jugendpsychiatrische Mit-Behandlung über ca. 7 – 10 Tage (Liaisondienst). Hierzu zählt Ernährungsberatung, die Erstellung des Essensplans, unterstützende psychotherapeutische Gespräche mit Einbezug der Familie, Verordnung von Physiotherapie, Organisation einer Tagesstruktur inklusive ggf. Beschulung, Zielvereinbarung hinsichtlich der Gewichtsentwicklung, Indikation weiterführender Maßnahmen und Organisation der ambulanten, teilstationären oder stationären Weiterbehandlung.

Ebenfalls in enger Zusammenarbeit mit den Kinderärzten kann bei psychosomatischen Störungen eine kinder- und jugendpsychiatrische Mitbehandlung über mehrere Tage erfolgen. Dazu gehören ausführliche interdisziplinäre Gespräche zu den körperlichen Befunden, zum Krankheits-verständnis und Einleitung weiterführender Maßnahmen unter Berücksichtigung der schulischen Reintegration.

Darüber hinaus werden kindliche und jugendliche Opfer von Gewalt von uns mitbetreut und weiterführende Unterstützungsmaßnahmen vermittelt. Eine Dokumentation und Abklärung kann durch die Kinderschutzambulanz erfolgen, eine psychotherapeutische Unterstützung ist im Rahmen der Traumaambulanz möglich.