Informationen für Patient*innen

Die Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Charité – Universitätsmedizin Berlin verfügt über eine langjährige Fachkompetenz in der Behandlung von psychischen Erkrankungen wie Essstörungen und Traumatisierungen.

Die Klinik bietet für Kinder und Jugendliche mit psychischen Erkrankungen stationäre, teilstationäre sowie ambulante Behandlungsplätze an.

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Behandlungsangebot der Kinder- und Jugendpsychiatrie

Stationärer und teilstationärer Bereich

Auf 3 Stationen mit insgesamt 38 Betten stehen 25 vollstationäre sowie 13 tagesklinische Behandlungsplätze zur Verfügung:

  • Die Kinderstation S22 verfügt über 10 vollstationäre Plätze für Jungen und Mädchen im Alter von 6 bis 14 Jahren.
  • Die Jugendstation S31 verfügt über 15 vollstationäre und 2 tagesklinische Plätze für Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren.
  • Die tagesklinische Station T22 verfügt über 11 tagesklinische Plätze für Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 17 Jahren. 

Kinder und Jugendliche mit psychiatrischen und psychosomatischen Erkrankungen erhalten an unserer Klinik eine gezielte diagnostische Aufklärung sowie evidenzbasierte und individualisierte Behandlung durch ein multiprofessionelles Arzt-, Pflege-, Therapeuten- und Erzieherteam. Die Patient*innen erhalten in Einzel-, Familien-  und Gruppensitzungen eine verbale Psychotherapie. Diese wird ergänzt durch die Arbeit von psychologisch und psychiatrisch erfahrenen Psychotherapeuten mit den Familien bzw. Eltern. Je nach Indikation bekommen die Kinder und Jugendlichen auch komplementäre Therapieformen wie Musik- und Kunsttherapie, Körpertherapie, Bewegungstherapie, Ernährungsberatung, Ergotherapie oder Logopädie. Zudem besuchen alle Kinder und Jugendliche die Klinikschule. Sozialarbeiterinnen stehen den Patient*innen und Familien beratend zur Seite. 

Wir behandeln grundsätzlich das gesamte Spektrum psychischer Erkrankungen. Im vollstationären Bereich der Kinder- und der Jugendstation haben wir darüber hinaus einen Schwerpunkt für Essstörungen (Anorexia nervosa (Magersucht), Bulimia nervosa (Ess-Brech-Sucht)), depressive und Angst- und Zwangserkrankungen.

Auf der tagesklinischen Station werden Kinder und Jugendliche behandelt, bei denen sich eine ambulante Therapie als nicht ausreichend erwiesen hat, die aufgrund des Störungsbildes oder des Schweregrades aber nicht vollstationär behandelt werden müssen. Ein Teil der Patient*innen wird zur umfassenden Diagnostik aufgenommen, wenn diese ambulant nicht zu gewährleisten ist. In diesem Zusammenhang haben wir auch einen Schwerpunkt in der Abklärung früher Formen von psychotischen und affektiven Erkrankungen, die eventuell noch nicht ihren vollen Ausprägungsgrad erreicht haben und ambulant diagnostisch nur unzureichend abgeklärt werden können.